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Sound-Reenactment nach Evelyn Richter’s Foto “Selbtsinszenierung” (in ihrem Studio an der TU, Dresden, 1952)

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Sound-Reenactment nach Evelyn Richter’s Foto “Selbtsinszenierung” (in ihrem Studio an der TU, Dresden, 1952)

Installatives elektro-akustisches Konzert
2017-2018

 

 

 

Uraufführung @ Women* In Action Day am 23.09.2017 in Rabet, Leipzig
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@ an_archiv, zum 20-jährigen Jubiläum des Hochschularchivs der HGB Leipzig
Eröffnungskonzert am 15.02.2018 um 20:00 Uhr in Raum 1.34 (Audiolabor)
Matineekonzerte am 16.02., 17.02., 18.02. jeweils um 17:00 Uhr in Raum 1.34 (Audiolabor)

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Installatives elektro-akustisches Konzert mit begleitendem Leporello, Zickzackfalz 10-seitig, 390 mm x 100 mm, selbstgebauter Metalltisch, Samplr (Musik App), Dayton Audio Sound Exciter (aufsetzbarer Lautsprecher) und selbstgebaute Instrumente in der Reihenfolge ihres Auftretens:

Beleuchtungsteile und Glühlampen aus einer Leipziger Passage die veraltet und ausgetauscht geworden sind (Aluminium und Glas)
Lyra-Trommel“ (Stahl)
Paukenschlägel (Aluminiumfolie/Mutter/Stahl)
2 Schachtelteile (Aluminium)
Zepter“ Näherungssensor/Kapazitätssensor. (Kupfer/Arduino)
Das Gerät misst die Kapazität des Zepters, welches eine Hälfte eines Kondensators bildet, die Andere ist die Umgebung. Durch Änderung der Umgebung ändert sich die Kapazität und somit die Frequenz, mit der der Oszillator, welcher den Kondensator beinhaltet, schwingt. Das Gerät misst die Periodendauer (1/ Frequenz) und erzeugt digital einen Ton, welcher durch die Periodendauer “inspiriert” wird. Das Gerät erzeugt einen Ton, welcher durch die Kapazität beeinflusst wird.
„Sängerin“ Beleuchtungsteil aus einer Leipziger Passage die veraltet und ausgetauscht geworden ist (Aluminium)
Metallblech 65 cm x 84 mm (Aluminium)
Aluminiumfolien Streifen 100 cm x 11 cm
Metallblech 29 cm x 42 cm (Aluminium)
Leiter“ 240 cm x 55 cm (Stahl)
2 Piezomikrofone
Jazzbesen (Kupfer/Stahl)
10 stück Kronkorken
Stahlplatte 40 cm x 25 cm
Cutter (Stahl)
Kleiderbügel (Stahl)

Das 25-minütige Stück ist teilimprovisiert mit strengen Zeitangaben. Der Fokus liegt auf dem räumlichen Aspekt des Geräusches. Der Sound bewegt sich abwechselnd von der Klangerzeugerin (ich), bis hinter dem Publikum, bis hinter der Klangerzeugerin, wo die Installation sich befindet. Teilweise vermischen sich die Sounds ineinander und bilden eine Kakofonie. Dies führt unter anderem, zur Desorientierung.

Zum Semesteranfang 2011, während eines Einführungsseminars in der HGB, hat Prof. Julia Blume ein Foto gezeigt, welches meine Interesse geweckt hat. Die Autorin des Fotos ist Evelyn Richter, eine ehemalige Studentin der HGB. Für mich schien dieses Foto schon Musik zu machen. Ich dachte, es handelt sich um eine Art Konzertaufführung. Die Figur im Foto steht aufrecht, mit viel innerer Spannung und grossen Wille. Dieses habe ich als Medium für Musik gesehen. Bei der Wiederbetrachtung des Fotos, wollte ich herausfinden, wie ich aus den Gegenständen, Klänge erzeugen bzw. daraus Instrumente entwickeln kann. Das Foto funktioniert als Katalysator, um neue Instrumente zu finden. Mit Instrumenten aus Metall, wollte ich das Foto neu lesen.

Für die Uraufführung am 23.09.2017 habe ich selbst ein Kostüm gemacht. Ich ging immer noch vom Foto aus, deshalb war es für mich wichtig, Farben wie Weiß und Aubergine-Rot zu tragen. Ich habe einen Hut, aus dem armenischen Volkstanz, mit zwei künstlichen Flechten zusammen genäht. Als ich im September das Ergebnis vor meinen Augen hatte, stellte ich im Nachhinein fest, dass mein Kostüm wie ein afghanisches Nomaden-Kleid aussieht. Bei Betrachtungen des Fotos Ende des Jahres, schien mir die dargestellte Person abschreckend. Sie hat etwas Unheimliches – bis hin zu etwas Unausgesprochenem. Sie hat mich an Sun Ra und Laurie Anderson erinnert, die beide ihre Musik als utopische und transformative Grammatik verwenden, um auf einer anderen Ebene anzukommen…

 

Laut Susan Sontag, bekommen Subjekte einen gewissen Pathos, wenn sie fotografiert werden.
Während der Recherche, habe ich Maryam Sahinyans Fotos von ihrem Studio gesehen. In ihrem Fotostudio ändert sich der Hintergrund nie und es gibt nur einen Teppich als Einrichtung. Die Leute haben einen großen Spielraum, um sich vor der Kamera zu inszenieren bzw. um selbst zum Bild zu werden. Diese surreale Erfahrung habe ich als Kind im Fotostudio meines Vaters gemacht. Anschließend habe ich von mehreren Quellen herausgefunden, dass die Autorin des Fotos in Dresden lebt. Ich habe mich entschieden Kontakt mit ihr aufzunehmen, um mehr über das Foto zu erfahren.

 

Re-enactments sind normalerweise Geschehnisse oder Ereignisse mit einem Verlauf. Das Foto “Selbtsinszenierung” ist ein Festhalten eines Moments und zeigt auf „Ich war da“.
Die Sounds im Konzert sind aber von Natur aus immateriell und bewegen sich. Sound ist Zeit. Als ich die Autorin getroffen habe, habe ich unter anderem erfahren, dass das Foto in der DDR-Zeit bei allen ihren Ausstellungen dabei war. Nach dem Besuch habe ich einen Text Besuch bei Evelyn Richter am 04.01.2018 im Anthroposophischen Altersheim „Christengemeinschaft Rudolf Frieling“ in Dresden, über meine Erfahrungen geschrieben.

 

Der Leporello, der als begleitendes Material für das Konzert dient, enthält:
Ausschnitte aus meinem Text und mehrere Collagen, aus Evelyn Richter’s Foto “Selbtsinszenierung”, der Entwicklungsprozess des Partiturs, das Dokumentationsfoto von der Uraufführung und das selbstgemachte Kostüm.

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Danke an: Dezentrale e.V, Max Schöpflin, Julia Blume, Peter Richter, Agnes Nguyen, Max Schneider, Antoinette Belin, Nils Wange, Stephane Querrec unter anderem.

 

 

 

Heute. Der 5. Mai 2018 ist einem Tag, an dem ich mir die Zeit genommen habe, diesen Text über mein Evelyn Richter Reenactment zu aktualisieren. Auf dem Weg zur Bibliothek, gehe ich am Augustusplatz vorbei. Es gibt eine Autoshow mit DDR-Autos. Ich setze mich hin, um die Stimmung in mich aufzunehmen.
 Ich frage meine Nachbarin neben mir auf der Brunnentreppe, eine Frau mit langen braunroten Haaren, ob es ausschließlich von Autos aus der DDR handelt.
Sie erzählt, dass die Autoshow jährlich stattfindet. Im letzten Jahr in Dresden und dieses Jahr in Leipzig. Aus der Brunnentreppe, auf der wir sitzen, stehen alle Autos, die von Besuchern umgegeben sind, und im Hintergrund steht die Oper Leipzig mit neuen Gerüsten für Restaurierungsarbeiten.
Es ist eine besondere Stimmung. Eine konzentrierte Dichte. Wir sprechen darüber, dass Erinnerungen aus der DDR-Zeit zum Vorschein kommen, einfach indem man diese Gegenstände (Autos) auf dem Augustusplatz platziert. Und für jene Besucher, die die DDR-Zeit noch nicht erlebt haben, ist dies ein Moment der Bildung.
Sie erzählt, dass es in der DDR keine Demokratie gab und dass die Polizei viel härter war als heutzutage.

 Ich erzähle ihr, dass viele Kinder von Künstlern im Gefängnis geboren sind.

 Eine Frau mittleren Alters geht die Treppe hinunter, auf der wir sitzen. Sie erzählt ihrer jüngeren Freundin “Jetzt wirst du sehen, jetzt wird es ganz historisch für euch”. 

Die Autos fangen langsam an sich aufzulösen, Rauch steigt auf. Es ist um 18:00 Uhr. Meine Nachbarin sagt, dass es ihr Spaß gemacht hat, mich kennenzulernen und fährt los mit ihrem Auto aus der DDR-Zeit.
Jetzt kommt eine Gruppe von Leuten aus dem ägyptischen Museum, die alle als Ägypter verkleidet sind. Zuletzt im Zug sind zwei Mädchen mit langen braunen Haaren in Zöpfen, vielleicht aus Syrien, die sind auch verkleidet.

 

 

Sound-Reenactment of Evelyn Richter’s photo “Selbtsinszenierung” (in her studio at the TU, Dresden, 1952)

An installative electro-acoustic concert
2017-2018

Premiere @ Women* In Action Day on 23.09.2017 in Leipzig

@ an_archiv to mark the 20th anniversary of the HGB university archive, Leipzig
Opening concert on 15.02.2018 at 20:00 in room 1.34 (Audiolabor)
Matinee concerts on 16.02., 17.02., 18.02. at 17:00 in room 1.34 (Audiolabor)

A 25 min installative electro-acoustic concert with accompanying Leporello, 10-sided zigzag fold, 390 mm x 100 mm, self-made metal table, Samplr (music app), Dayton Audio Sound Exciter (attachable speaker) and self-made instruments in the order of their appearance:

Out-dated lamp parts and bulbs that have been replaced from an arcade in Leipzig (aluminium und glass)
Lyre-drum“ (steel)
Timpani mallets (aluminium foil/nut/steel)
Two case parts (aluminium)
Scepter“ proximity sensor / capacitance sensor. (Copper / Arduino)
The device measures the capacity of the scepter, which is one half of a capacitor, the other is the environment. Changing the environment changes the capacitance and thus the frequency with which the oscillator, which contains the capacitor, oscillates. The device measures the period duration (1 / frequency) and digitally generates a tone that is “inspired” by the period duration. The device generates a sound that is influenced by the capacity.
Out-dated „Singer“ lamp part that has been replaced from an arcade in Leipzig (aluminium)
Metal sheet 65 cm x 84 mm (aluminium)
Aluminium foil strips 100 cm x 11 cm
Metal sheet 29 cm x 42 cm (aluminium)
Ladder“ 240 cm x 55 cm (steel)
Two Piezo microphones
Jazzbrush (copper steel)
Ten pieces of bottle caps
Steel plate 40 cm x 25 cm
Cutter (steel)
Hanger (steel)

The 25-minute piece is partly improvised with strict time specifications. The focus is on the spatial aspect of the sound. The sound moves alternately from the sound producer (me), behind the audience, to the sound producer, where the installation is located. Partly, the sounds mix together and form a cacophony. This leads to disorientation, among other things.

 

During an introductory seminar in the HGB in 2011, Prof. Julia Blume showed a photo that awoke my interest. The author of the photo is Evelyn Richter, a former student of the HGB. For me, this photo already seemed to make music. I thought it was a kind of concert performance. The figure in the photo stands upright, with much inner tension and great will. I saw her as a medium for music. When reviewing the photo, I wanted to find out how I can create sounds from the objects or develop instruments from them. The photo works as a catalyst to find new instruments. I wanted to re-read the photo with metal instruments.

For the premiere on 23.09.2017, I made a costume. Departing from the photo and putting importance on wearing colors like white and aubergine red. I sewed a hat, inspired by the hats in Armenian folk dance, with two artificial braids. Afterwards, when I saw the result in September I realised that my costume looked like an Afghan nomad dress. When viewing the photo at the end of the year, the person depicted seemed scary to me. Something is uncanny – to the point of something unspoken. She reminded me of Sun Ra and Laurie Anderson, who both use their music as an utopian and transformative grammar to arrive on a different level.

 

According to Susan Sontag, subjects gain pathos when photographed. During the research process, I saw Maryam Sahinyan’s studio photos. In her photo studio the background never changes and there is only one carpet as decor. People have great deal of freedom to stage themselves in front of the camera / or to become an image themselves. As a child, I had made this surreal experience in my father’s photo studio. Later, I found out that the author of the photo lives in Dresden, from several sources. I decided to contact her to find out more about the photo.

 

Re-enactments are usually happenings or events with a course of development. The photo “Selbtsinszenierung” is a capture of a moment and demonstrates “I was there”.
The sounds in the concert are, however, inherently immaterial and moving. Sound is time. When I met the author, among other things, I learned that the photo was present at all her exhibitions during the GDR era. After the visit, I wrote a text “Visiting Evelyn Richter on 04.01.2018 in the Anthroposophical retirement home „Christengemeinschaft Rudolf Frieling“ in Dresden”, about my experience.

 

The Leporello, which serves as accompanying material for the concert, contains excerpts from my text and several collages, from Evelyn Richter’s photo “Selbtsinszenierung”, the development process of the score, the documentary photo of the premiere and the self-made costume.

 

 

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Füllung

Interaktive Sound-/Foto-Installation

32 Videostills, DiBondplatten 24 cm x 36 cm

32 Audio-Spuren, 10” Touch Screen Tablet, Selbstentwickelte App

2011-2013

 

Für das Projekt „Orte, die man kennen sollte” waren wir als Teilnehmer aufgefordert, Orte der NS-Vergangenheit in Leipzig für ein Buch zu dokumentieren. Ein Buch, das von der Stadt Leipzig initiiert war.

Anstatt dokumentarische Bilder zu machen, filmte ich drei Fotografen während ihrer Exkursionen zu Gedenkstätten. Die Produktion der dokumentarischen Fotos, deren gewisse Subjektivität interessierte mich. Gleichzeitig geht es um meine Beobachtung des Beobachtenden.
Die Videostills in der Installation stammen aus dem gefilmten Material, das ich während dieser Exkursionen aufgenommen habe: Kleingartenanlage Johannistal, Denkmal für die Opfer des Massakers Abtnaundorf, Mittelschule und Zwick’sche Siedlung und Mitteldeutsche Motorenwerke (MIMO) in Taucha.

Die Installation besteht aus 32 Videostills und 32 Audio-Spuren. Jede Audio-Spur auf dem Touch Screen ist mit einem Videostill verbunden. Der Touch Screen als Audio-Archiv enthält Interviews, Gedichte mit den drei Teilnehmern und den Sound der Orte selbst. Aber gibt es einen Ort „für sich selbst”?

Wie geht man mit einer Gedenkstätte um? Welche Materialen findet man dort? Wie kann man den Ort finden? Wer erinnert an wen? Bewusst oder unbewusst trifft man als Künstler politische Entscheidungen und der direkte Bezug ist die Ästhetik und was für Werte sie enthält.

 

 

 

 

Während der Jubiläumsfeiern in Leipzig 2013 für Richard Wagner sollte Deborah Jeromins Kunstwerk, das die Form eines Bauschildes hat, am Richard Wagner Hain ausgestellt werden. Es wurde vorher mehrmals über die Jubiläumsfeierlichkeiten bei den Orte-Treffen der Gruppe gesprochen.
In einem Interview mit mir sagte Deborah, dass ihr Kunstwerk im besten Fall eine Fragestellung provozieren könnte und im schlimmsten Fall eine Reproduktion des Hains. Dieser sollte zur NS-Zeit zu einem nationalen Denkmal werden, Wagner war eine kulturelle Symbolfigur im NS. Wenn man nach dem Zweiten Weltkrieg diese Symbolfigur, die Werte, die dieses Konstrukt enthält, feiert, wird Wagners 200. Geburtstag seine Wiedergeburt als unpolitischer Künstler sein.

Deborah Jeromins Bauschild durfte nicht im Richard Wagner Hain ausgestellt werden. Die Stadt Leipzig hatte es verboten. Als Begründung wurde angegeben, dass das Bauschild „für Ratlosigkeit beim Betrachter” sorgen würde. In einer autoritären Email erklärte die Stadt Leipzig, dass die Wirkung des Kunstwerks nicht wünschenswert sei, „…Provokation hin, Intervention her… “, und empfahl der Künstlerin, „eine andere Form zu finden, die mit dem Ort vertraut macht”. Deborah traf daraufhin die Entscheidung, ihr Kunstwerk mobil zu machen.

Wer regiert heute den öffentlichen Raum in Leipzig? Der öffentlichen Raum wird durch die politischen Parteien, die Stadtregierung und Verwaltung und durch die wirtschaftliche Macht geregelt. Der Informationsstrom der Massenmedien, die Unterhaltungsindustrie sowie die Werbung nehmen viel Platz ein. Zeitgenössische Kunst hat einen begrenzten Platz. Im Rahmen der freien Kunst im öffentlichen Raum als Akteur selbstbestimmt handeln zu können, ist etwas, das man schützen muss!

Nach der Eröffnung der Orte-Ausstellung trieb mich ein Gefühl der Leere um. Ich fand es absurd, in diesem Verbots-Kontext an einer Ausstellung über die NS-Vergangenheit in Leipzig teilzunehmen. Wie kann es sein, dass gerade im Zusammenhang einer solchen Ausstellung ein Kunstverbot ausgesprochen wird? Für wen haben wir die Ausstellung gemacht? Aus dieser Dissonanz entstand eine neue Präferenz: die aktive Wahl, mein Kunstwerk von der Ausstellung aus Protest zurückzuziehen. Ich verstand langsam, dass die Arbeit von Deborah wegen ihrer Souveränität verboten wurde.

 

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telefon ep

Download telefon ep released on Anne Laplantines net label Universal Music

Recordings with some music apps on my friends Smart phone.

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What kingdom. Of all damn human. Animals. Nothing important

What kingdom. Of all damn human. Animals. Nothing important

Objects, video installation, performance

2011

@ Spinnerei Leipzig

4 GB USB stick with 11 videos
The stick includes the floorplan of the performances and 11 preporatory videos with music by David Hamer Atlas, Anne Laplantine, Sean Cannock, DZR:P amongst other stars.
This collection of videos was played continously on my computer during the installation. Below the computer USB sticks, including price information. The music video King was shown during the performance.

“I need someone from the audience”. I put on King video on my computer. The audience member pours milk on me while I am upside down. I put coal on my feet and hands like chalk in sports. Acrobatics with legs and feet.
With my back to the audience, I put little red eggs in my swimsuit. Pink water runs down, mixed with the milk on the floor, it forms a pink little lake.



“I need someone from the audience, it concerns filming”. The audience member films the last 30 min of the performance. Cleaning up takes time.

Various interactions happen during the performance. Two performers from another show come in and I ask them to join.

 Kindly supported by Swedish Arts Grants Committee

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King, a music video for Jazz Jam

The song Jazz Jam is made on Internet via an online jamming site

What kingdom. Of all damn human. Animals. Nothing important

2011

@ Spinnerei Leipzig

Performer, video, camera: Melody Panosian

Music: Sean Cannock, Melody Panosian, Penis Mcgee

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Weaving the Webs

Sara Harro & Melody Panosian

Weaving the Webs

Video installation, 8 performance actions

16 – 28.10.2009

@ Phoenix Radio, Kunsthaus Bethanien, Berlin




Weaving the Webs is a video installation that includes 8 performance actions.
Each performance action had its own title; Dry, Suitcase, Factory, Ones, Zeros, Unlooped, Looped and Woven and each about 2-7 minutes long.

The installation was transformed after each performance action; The web changed shape and quality, the net was interwoven and the boxes where moved around.

During the 3 week exhibition period mine and Sara Harro’s ideas where also interwoven.
We wanted to keep our process similar to the hypertextual chaos that is characteristic to the internets condition.
We dealt with health and community in the drudgery and mediocrity of neo-liberal culture.
We where inspired by cyborg women, innocence in all its forms, computers as artists, people as machines and nature as technology.

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Palten

Maria Norefors & Melody Panosian

Palten

Felt, polyester filling, audio track

2008

 

@ Mainzerstr. 39, Berlin

‘Palten’ is an audio object, with a 10-minute audio track; two old women from the north of Sweden chanting about their bitter love lives and snow, while riding scooters!

The CD player is situated below the plate of Palt, and the audio track can be listened to via the telephone handle.

Palt is a traditional heavy course that is mostly eaten in northern Sweden during the long dark winter months.

 

 

 

 

 

 

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The Lonesome Cowboy for Florentina Holzinger

The Lonesome Cowboy for Florentina Holzinger is a solo performance where I pushed the performer Florentina Holzinger to a point where she was very sensitive to sounds created by herself in the space. I worked out a method in which Florentinas listening skills would be central. The movements derived from constant questions asked in the body. In the dance studio we exercised moving the body with low pelvic guttural sounds and high throat sounds. We made sound research as a working method. We studied musique concrete and we recorded layers of everyday sounds. Sitting in a park, we interviewed the composer, Tian Rotterveel, about sound perception and phenomenology. We did all this, to practice listening and open up the possibility for accumulating new interests and choices in sound- and movement-making. Quadrophonic speakers where panned during the performance to bring the performer to yet another level of sound environment. This eventualy broke down her own sound and movement vocabulary to the state of chaos and adrenaline. A state of trance or hysteria. Creating hidden performativities in fluidity, without the rigidity of the conciouss.

Direction, choreography, costume, light design, sound engineering: Melody Panosian

Performer: Florentina Holzinger

Location: SNDO 1 Festival, Amsterdam 2008

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Itchy and Scratchy

Ragnheiður Sigurðard Bjarnarson, Mari Ylipihan, Melody Panosian

Split-screen concert

Itchy and Scratchy

2007

@ Dance and media culture lab DAMA, University of Lapland, Rovaniemi

 

Dance and media culture lab DAMA – Performing Space, time and media;
a collaboration between visual artists and dancers.

Itchy and Scratchy is a split-screen concert.

One side of the screen shows a performer moving her hand.

The other side of the screen shows a performer playing a circuit bent radio.

Working with tactility and listening – improvising music/movement.

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