Other things

Offenes Mal-Atelier

Malerei, Zeichnungen, Objekte, Metalltisch, Video

2.-19.07.2012

@ Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig

Photo (1-10): Jacob Wierzba
http://www.jakobwierzba.de/

Photo (12-16): Francesco Candi

Wenn die Bilder Dinge sind, ist der Akt des Malens Etwas Anderes. Während der Ausstellung Other things verwendete ich die Galerie als Mal-Atelier.

Mich interessierte was ich zum Malen brauchte: Keilrahmen, Klebeband, Pinsel, Pigmente und so weiter. In meinen ersten Bildern sind diese Gegenstände Motive.
Other things als etwas anderes. Other things als kulturelle Einflüsse. Aber auch Other things wenn Malerei exotisch wirkt.

Der Regelmäßige Galerie-situation für Malerei ist die betrachtenden Subjekt und Kunstwerk als Objekt. Aber in erfahrung ist ein teil alle austellungen/ Galeriesituationen
Interaktiv.
Medienkunst untersucht die Werkzeuge und das Medium – die Handlung, die Zeit, den Raum und die Verwendung des Werks.
Der Besucher stellt Verbindungen zwischen den Objekten im Raum her und wird sich dieses Prozesses bewusst, da die Objekte aus verschiedenen Positionen erfahrbar sind.
Im ausgestellten Atelier erhält alles im Raum die gleiche Bedeutung: je größer es ist, desto mehr Abstand wäre nötig. Körperliche Beteiligung wird unvermeidbar. Der Besucher taucht in den Mittelpunkt ein.

Other things ist ein Raum in sich selbst und nicht von Dingen umgeben. Other things sind die Spuren des Besuchers, seine Position im Raum. Die Spuren des Arbeitstages.
Other things nähert sich einer performativen Situation. Die Bilder werden nicht autonom sondern bleiben Kreationen des Prozesses.
Meine Frage war, was ich mit der Malerei als Medium zu tun könnte und was macht ein offene atelier Situation mit dem Raum und umgekehrt, was hat den ausgestellten Raum mit den Gemälden zu tun.

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