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2 Pony-Frauen, freibeweglich im Raum / Stille Objekte, die darauf warten gekämmt und benutzt zu werden / interaktive Performance 2 x 20min.

Makeup artist: Anett Weber
http://www.anettweber.com

Performers, costume: Tina Macha, Melody Panosian

Vehicular: Melody Panosian

Camera: Marcus Nebe

Video: Melody Panosian

Photo: Stefan Riebel

Location: Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig





Stille Objekte, die darauf warten gekämmt und benutzt zu werden.
Subjekte, die auf die Zuwendung die man ihnen zukommen lässt reagieren.

Was machen wir hier, 2 Ponys

Ihr schaut uns an. Wir sind liebenswürdig, unschuldig und weich. Wir sind Spielzeuge, die benutzt werden wollen. Wir möchten gekämmt werden. Ihr dürft uns auch rumschieben.
Unser Charakter und Aussehen laden dazu ein freundlich zu uns zu sein, was uns
möglicherweise schützt. Vielleicht auch nicht.
Wenn Menschen mit uns und unseren Haaren spielen erwacht unsere Sinnlichkeit und unsere Sehnsucht nach Genuss und Liebe. Es entsteht eine Beziehung zwischen uns. Wir beurteilen Euch. Wenn Ihr uns verlasst, hinterlasst Ihr uns mit einer sinnliche Erfahrung.

Wie tot sind wir, wie tot sind unsere Haare

Wir sind nicht selbstmotiviert, aber wir reagieren auf das, was uns widerfährt – wir haben ein Bewusstsein. Wir können nicht mit uns selbst spielen.
Wir erlauben jedem uns zu kämmen. Wir verwahrlosen, wenn Ihr uns nicht kämmt. Unser Haar wächst nicht nach, deswegen müsst Ihr uns besonders vorsichtig kämmen. Was bringt es Euch uns zu kämmen? Lösen wir eure Problemen während Ihr unsere
Haare kämmt? Haare kämmen ist wie Probleme lösen, das Chaos der Knoten entwirren und das Haar kann wieder fliessen – ein Akt des Ordnens.

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