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Sound-Reenactment nach Evelyn Richter’s Foto “Selbtsinszenierung” (in ihrem Studio an der TU, Dresden, 1952)

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Saknade tjocka linjer / Missing Thick Lines / Fehlende dicke Linien / կորած Հաստ Գծեր

 

 

Saknade Tjocka Linjer Missing Thick Lines Fehlende Dicke Linien կորած‭ ‬Հաստ‭ ‬Գծեր
Eingebundenes Buch, Papier weiss 100 Gramm, 201 Seiten
205 mm x 255 mm
2017

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Buchübergabe am 8.12.2017 Hochschularchiv der HGB Leipzig

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Das Buch habe ich im Mai 2017 angefangen.

Der Inhalt, die Fotografien, Zeichnungen, die Texte (abwechselnd in all den Sprachen, die ich spreche; Schwedisch, Englisch, Deutsch und Armenisch) und die Gestaltung sind von mir.
Das Buch enthält eine Reihe von Zeichnungen, die Karten darstellen. Sie entwickeln sich, werden auseinander geteilt und neu zusammengesetzt. Sie sind irrational, aber im Dialog mit der armenischen Ornamentik.
Das Buch besteht auch aus Found-Footage-Material: Screen shots von der Facebook-seite „ArmTravel“ vom Reiseführer Vahagn Grigoryan. Es handelt sich genauer gesagt um Screen shots von dokumentarischen Fotos mit dem Titel „today“ oder „now“.

 

Der Leitfaden des Buches ist die Suche nach einem schwarzen Stein, den ich mal während einer meiner ersten Reisen in Armenien gefunden habe.
Die Frage, was für einen Stein es ist, führte mich zu Geologen in Leipzig, Geologen in Jerewan und weiter, durch die Berge, auf dem Weg des Steines…
Meine zwei letzten Forschungsreisen nach Armenien haben mich unter anderem zu einem Buch mit Gedichten von meinem Opa in der Armenischen Nationalbibliothek geführt.

 

Es wird drei Exemplare davon geben: ein Exemplar für meine Familie, ein für die Mirzoyan Library in Jerewan und schon seit 13.12.2017 ist ein Exemplar im Hochschularchiv der Hochschule für Grafik und Buchkunst zur Verfügung.

 

Das Thema des Buches ist zuerst das Leben in der Gegenwart. In der Stille der Gegenwart werde ich mit Fragen über meine Wurzeln konfrontiert. Mittels meiner Recherche werde ich bodenständig und gleichzeitig begleitet in Richtung einer Art Fata Morgana.
Der Ursprung des Buches sind vage Fragen, die sich vervielfachen. Es geht um die Sehnsucht, dass kennenzulernen, wo keine Belichtung, Verarbeitung und Aufzeichnung vorliegt.
Ein anderes Thema des Buches ist die Zwischen-Identität und das Privileg, sich nirgendwo fremd zu fühlen. Es geht um das Identitätsstiftende, Gemeinschaftliche, um die Zugehörigkeit bzw. Entfremdung, um Heim und Heimweh. Ich bewege mich dank einer Art Dokumentationswut und lege viel Wert auf den subjektiven Blick und auf die eigene Erfahrung.

 

Der Stein, der im Buch immer wieder auftaucht ist für manche nur ein Stein, den man auf das Regal stellt. Für andere, etwas Spürbares. Wenn ich einen von diesen Steinen in meine Hand halte, ist das für mich ein Bezug zum Buch als einen Teil von mir selbst, den ich in meiner Hand halte.

 

@ ID | Cultural Memory in the Present, 13.12.2017 – 20.01.2018 HGB Galerie, Leipzig

“Guten Tag,
Sie befinden sich in der Galerie der HGB.
Um mein Buch anzuschauen, haben Sie ab dem 13.12.2017 ein Exemplar im Hochschularchiv der HGB zur Verfügung.
Das zweite Exemplar wird demnächst in meiner Familie sein, das dritte in der Mirzoyan Library in Jerewan/Armenien.
Das Hochschularchiv ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Einfach durch den Lichthof gehen.
Wenn Sie die andere Seite erreicht haben, befinden Sie sich jetzt bei der Treppe am Eingang. Biegen Sie dann rechts ab und gehen Sie geradeaus, durch einen langen Korridor mit schöner Akustik. Zu Ihrer rechten Seite befindet sich der Hof, wo Sie sich über das Wetter informieren können.
Wenn Sie die Bibliothek zu ihrer linken Seite haben, biegen Sie rechts ab und Sie sind gleich am Zielort, Raum 50, das Hochschularchiv der HGB.
Bitte vereinbaren Sie einen Termin:
klotzsch@hgb-leipzig.de”
armbok_culturalmemory_austellung

 

 

 

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Territorial Agendas

Eric Andersson & Melody Panosian
Territorial Agendas
Fälzel Broschur, 12×18
Leipzig 2017

Digital version:
http://a-eric.se/territorial_agendas.pdf

 

 

Territorial Agendas @ “Full Stop” Leipzig 20-05-17

Territorial Agendas , Melody Panosian/Eric Andersson "Full Stop", Leipzig 20 May 2017

Territorial Agendas , Melody Panosian/Eric Andersson "Full Stop", Leipzig 20 May 2017

 

 

 

 

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O.T.

O.T.
Zaida Guerrero Casado & Melody Panosian
Installation, HGB Rundgang 11-14 February 2016
Coartyard east side, Hochschule für Grafik und Buchkunst
Cobblestone, white rope, wall

We provoked, and promoted a wound on what would normally be a solid and stable base. We altered the ground made out of cobblestones. We wrapped the cobblestones in ropes and placed them carefully back into their original holes. One of them was placed prominently on the sidewalk, marking the outside. Another cobblestone was also placed outside, right in front of the wall, and on the other side of the wall, the rest of the cobblestones shaped a long two branched scar.
The “wound state”, which reveals the sand underneath the cobblestones, allowed two different possible evolutions: the healing phase through which the lived experience or even the pain could be integrated. Or its reopening by pulling the stones out again, which implied a revision, a reawakening of the pain where aggression and suffering would meet. Thus, the cobblestones had the potencial to be a stitch but also a weapon.

In any case, the wound offered the chance to build something new as a result of an interaction. The decision relied on the visitors, who transformed and manipulated the work. These interventions were revealed through time.

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Frida OveRt MIMSY MASK

2013/15
100×149 cm
Ei-Tempera, Pigment, Aquarellstifte

@ Hgb Rundgang, Leipzig 2015

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Statement

2011/15
Faltposter
59.4×84 cm (DIN A1)
Rollenpapier 90g, Handykamera; HTC Wildfire S

@ Hgb Rundgang, Leipzig 2015

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Füllung

Füllung
English version here

2011-2013

10” Touch Screen Tablet, Selbstentwickelte App | 32 Stillbilder, DiBondplatten 24×36 cm

Interaktive Sound-/Foto-Installation

Die Installation besteht aus 32 Videostills und 32 Audio-Spuren. Jede Audio-Spur auf dem Touch Screen ist mit einem Videostill verbunden. Der Touch Screen als Audio-Archiv enthält Interviews, Gedichte mit den drei Teilnehmern und den Sound der Orte selbst. Aber gibt es einen Ort „für sich selbst”?

Für das Projekt „Orte, die man kennen sollte” waren wir als Teilnehmer aufgefordert, Orte der NS-Vergangenheit in Leipzig für ein Buch zu dokumentieren. Ein Buch, das von der Stadt Leipzig initiiert war. Anstatt dokumentarische Bilder zu machen, filmte ich drei Fotografen während ihrer Exkursionen zu Gedenkstätten. Die Produktion der dokumentarischen Fotos, deren gewisse künstlerische Qualität und Subjektivität interessierte mich. Es geht um die Perspektive der ersten Person, in der Welt zu sein. Gleichzeitig geht es um meine Beobachtung der Beobachtung.
Die Videostills in der Installation stammen aus dem gefilmten Material, das ich während dieser Exkursionen aufgenommen habe: Kleingartenanlage Johannistal, Denkmal für die Opfer des Massakers Abtnaundorf, Mittelschule und Zwick’sche Siedlung und Mitteldeutsche Motorenwerke (MIMO) in Taucha. In Kombination mit den Audiospuren haben sie eine phänomenologische Ästhetik.

Wie geht man mit einer Gedenkstätte um? Welche Materialen findet man dort? Wie kann man den Ort finden? Wer erinnert an wen? Für mich fängt ethische Verantwortung beim Individuum selbst an. Bewusst oder unbewusst trifft man als Künstler politische Entscheidungen und der direkte Bezug ist die Ästhetik und was für Werte sie enthält.

Während der Jubiläumsfeiern in Leipzig 2013 für Richard Wagner sollte Deborah Jeromins Kunstwerk, das die Form eines Bauschildes hat, am Richard Wagner Hain ausgestellt werden. Es wurde vorher mehrmals über die Jubiläumsfeierlichkeiten bei den Orte-Treffen der Gruppe gesprochen.
In einem Interview mit mir sagte Deborah, dass ihr Kunstwerk im besten Fall eine Fragestellung provozieren könnte und im schlimmsten Fall eine Reproduktion des Hains. Dieser sollte zur NS-Zeit zu einem nationalen Denkmal werden, Wagner war eine kulturelle Symbolfigur im NS. Wenn man nach dem Zweiten Weltkrieg diese Symbolfigur, die Werte, die dieses Konstrukt enthält, feiert, wird Wagners 200. Geburtstag seine Wiedergeburt als unpolitischer Künstler sein.

Deborah Jeromins Bauschild durfte nicht im Richard Wagner Hain ausgestellt werden. Die Stadt Leipzig hatte es verboten. Als Begründung wurde angegeben, dass das Bauschild „für Ratlosigkeit beim Betrachter” sorgen würde. In einer autoritären Email erklärte die Stadt Leipzig, dass die Wirkung des Kunstwerks nicht wünschenswert sei, „…Provokation hin, Intervention her… “, und empfahl der Künstlerin, „eine andere Form zu finden, die mit dem Ort vertraut macht”. Deborah traf daraufhin die Entscheidung, ihr Kunstwerk mobil zu machen.

Wer regiert heute den öffentlichen Raum in Leipzig? Der öffentlichen Raum wird durch die politischen Parteien, die Stadtregierung und Verwaltung und durch die wirtschaftliche Macht geregelt. Der Informationsstrom der Massenmedien, die Unterhaltungsindustrie sowie die Werbung nehmen viel Platz ein. Zeitgenössische Kunst hat einen begrenzten Platz. Im Rahmen der freien Kunst im öffentlichen Raum als Akteur selbstbestimmt handeln zu können, ist etwas, das man schützen muss!

Nach der Eröffnung der Orte-Ausstellung trieb mich ein Gefühl der Leere um. Ich fand es absurd, in diesem Verbots-Kontext an einer Ausstellung über die NS-Vergangenheit in Leipzig teilzunehmen. Wie kann es sein, dass gerade im Zusammenhang einer solchen Ausstellung ein Kunstverbot ausgesprochen wird? Für wen haben wir die Ausstellung gemacht? Aus dieser Dissonanz entstand eine neue Präferenz: die aktive Wahl, mein Kunstwerk von der Ausstellung aus Protest zurückzuziehen. Ich verstand langsam, dass die Arbeit von Deborah wegen ihrer Souveränität verboten wurde.

Melody Panosian

English version

2011-2013

10” Touch Screen Tablet, Self developed App | 32 Still Images, DiBond Panels 24×36 cm

Interactive Sound-/Photo-Installation

The Installation consists of 32 video stills and 32 audio tracks. Each audio track on the touch screen is linked to a video still. The touch screen functions as an audio archive, consists of interviews, poems with the three participants and sound from the place itself. But is there a place „for itself”?

For the project „Orte, die man kennen sollte” we where, as participants asked to document places of the NS-past in Leipzig for a book. A book, which was initiated by the City of Leipzig. Instead of making the documentary photos, I filmed three photographers during their field trips to memorial sites. The production of the documentary photo itself, the particular artistic quality and its subjectivity interested me. It is a question of the first-person perspective, being in the world. At the same time it is about my observation of the observation. The video stills in the installation originate from the filmed material, which I recorded during these field trips: Kleingartenanlage Johannistal, Denkmal für die Opfer des Massakers Abtnaundorf, Mittelschule and Zwick’sche Siedlung and Mitteldeutsche Motorenwerke (MIMO) in Taucha. In combination with the audio tracks they have a phenomenological aesthetic.

How does one relate to a memorial site? What materials does one find there? How can one reach the memorial? Who remembers on whom? For me the ethical responsibility starts with the individual. Weather conscious or unconscious, we as artists, make decisions that are political and the direct reference is the aesthetic and what values it entails.

During the anniversary celebration for Richard Wagner in Leipzig 2013 Deborah Jeromin´s art work, in the form of a construction sign, should have been exhibited at the Richard Wagner Wagner Hain. It had been spoken about the anniversary celebration in the group on several occasions during the Orte-meetings.
In an interview with me Deborah said that her art work would pose a question in the best case and in the worst case, a reproduction of the Hain. This should have been a national monument during the NS-time. Wagner was a cultural symbolic figure during NS. When one celebrates this after the second world war, this symbolic figure, the values this construct entails, the Wagner 200. birthday becomes his rebirth as non-political artist.

Deborah Jeromins Construction sign was not allowed to be exhibited. The City of Leipzig forbid it. On grounds, that the construction sign would provide „perplexity for the viewer ”. In an authoritative e-mail the City of Leipzig explained, that the effect of the art work was not desirable, „…provocation hither, intervention thither… “, and advised the artist to, „ find another form that confides with the place”. Deborah consequently made the decision to make her art work mobile.

Who rules the public space in Leipzig? The public space is governed through the political parties, the city government and the state government and through the corporate power. The information stream from mass medias, the entertainment industry as well as the advertisement take a lot of space. Contemporary art only has a limited space. In the frame of fine arts in the public space being able to act autonomously as an agent, is something, that one has to protect!

After the opening at the Orte-exhibition I was confronted with a hollow feeling. I found it absurd, to participate in a exhibition about the NS-past in Leipzig in this prohibition-context. How can it be, that especially in the context of such a one exhibition an art prohibition would manifest. For whom did we make the exhibition? In this dissonance a new preference came to being: the active choice, to withdraw my art work from the exhibition out of protest. I slowly understood, that the work of Deborah was forbidden because of its sovereignty.

Melody Panosian

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Abtnaundorf

English version here

Eine Videointervention von
Melody Panosian, Jakob Argauer, Danny Degner, Jakob Wierzba
27.01.2013, 10.00 Uhr – 12.30 Uhr / Live-Video-Übertragung einer Gedenkveranstaltung vom Mahnmal Abtnaundorf in das Neue Rathaus Leipzig.
Live-Projektion, Leinwand 180×360 / begleitende Publikation, DIN A4, 20 Seiten, Auflage 450.

Jährlich am 27.01. lädt die Stadt Leipzig anlässlich des Gedenktages für die Opfer des
Nationalsozialismus zu einer Gedenkveranstaltung ins Neue Rathaus und zum Mahnmal in
Abtnaundorf ein.

Mit bereitgestellten Shuttle-Bussen fahren die TeilnehmerInnen vom Neuen Rathaus Leipzig zur Gedenkveranstaltung nach Abtnaundorf. Dort findet die eigentliche Gedenkveranstaltung statt, die mit dem Rücktransfer ins Rathaus, einer Schweigeminute, kurzen Redebeiträgen und einem Catering ihren Abschluss findet.

Am 27.01.2013 haben wir die Veranstaltung als Bestandteil des protokollarischen Ablaufs der
Stadt Leipzig in Form einer Videointervention, einer Publikation und eines Redebeitrags begleitet.

Dafür wurde ab 10.00 Uhr eine Live-Video-Übertragung vom Mahnmal auf eine in der Unteren
Wandelhalle des Rathauses installierte Leinwand projiziert. Zeitgleich waren damit im Rathaus die Vorbereitungen der Veranstaltung am Mahnmal, die Ankunft der Gäste, die Gedenkveranstaltung unter Beteiligung von RednerInnen und des Gewandhauskinderchores und die Abreise der TeilnehmerInnen nebst Abbau der installierten Technik zu sehen.

Während des Bustransfers haben wir eine Publikation verteilt, die sich als längerfristige
fotografische Beobachtung sowohl mit dem Ort des Mahnmals als auch mit seinem weiteren
Umfeld auseinandersetzt und das Vorgefundene jenseits von Ritualen des Gedenkens in seiner
alltäglichen Praxis sichtbar macht. Mit der Rückkehr ins Neue Rathaus hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit vor die Live-Übertragung und damit vor das Bild des eben besuchten und bereits wieder geleerten Ortes zu treten. Vor diesem Bild des Gedenkortes mit allen Spuren der Veranstaltung und bei gerade einsetzendem Schneefall haben wir unsere Arbeit in Form eines Redebeitrags vorstellen können. Um 12.30 Uhr wurde die Live-Projektion abgeschaltet.

English version

A video intervention by
Melody Panosian, Jacob Argauer, Danny Degner, Jacob Wierzba
27 January 2013 at 10.00 – 12.30 A.M. / Live-video-broadcast from a commemorative event at the memorial Abtnaundorf in the Neues Rathaus Leipzig.
Live-projection, screen 180 × 360 / accompanying publication, DIN A4, 20 pages, 450 editions

Annually on the 27 January the city of Leipzig marks the occasion to the day of remembrance for the victims of national socialism in a commemorative event at the New Town Hall and the memorial in Abtnaundorf.

The participants are transferred from New Town Hall Leipzig to the commemorative event in Abtnaundorf thanks to the chartered buses. There, the actual commemoration ceremony is held, followed by the transfer back to Neues Rathaus, one minute’s silence, short speeches and a catering.

On 27 January 2013 we contributed to the City of Leipzig´s course of protocol with our event, in form of a video intervention, a publication and a speech.

Prior to that, at 10.00 A.M a live video-broadcast was transmitted from the memorial on a projection screen installed in the New Town Hall´s lobby. Hence, the preparations for the event at the memorial, the arrival of the guests, the commemorative event with contributions from the speakers and the Gewandhaus Children’s Choir as well as the departure of the participants along with the removal of the installed technology were to be seen synchronously in the New Town Hall.

During bus transfers, we distributed a publication, featuring a long-term photographic observation of both the memorial´s location as well as its setting and what the findings uncovers through everyday practice, in contrast to cyclic rituals of remembrance.
With the return to the New Town Hall in front of the live-broadcast and in front of the image visited just a moment ago, the participants had the opportunity to enter the previous place, now emptied. Before that image of the memorial site with all traces from the event and the recent onset of snowfall we presented our work in the form of a speech contribution.
At 12.30 A.M the live-projection was switched off.

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content f(x)=#025 (Live-Malen in Modul8 + Drucken und Montage)

Documentary photo: Jakob Wierzba
www.jakobwierzba.de

Live-Painting, Photo, Prints, Montage: Melody Panosian

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Other things

Paintings, objects, open studio, 2-19 July 2012 Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig

Photo (1-10): Jacob Wierzba
http://www.jakobwierzba.de/

Photo (12-16): Francesco Candi

Performer, paintings, drawings, objects, metal table, video: Melody Panosian

Location: Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig

English version here
Wenn die Bilder Dinge sind, ist der Akt des Malens Etwas Anderes. Während der
Ausstellung Other things verwendete ich die Galerie als Mal-Atelier. Vier Monate vor
der Ausstellung begann ich zu malen. Mich interessierte was ich zum Malen brauchte:
Keilrahmen, Klebeband, Pinsel, Pigmente und so weiter. In meinen ersten Bildern sind
diese Gegenstände Motive.
Other things als etwas anderes als die Beziehung zu einer neuen Technologie. Other
things als kulturelle Einflüsse. Aber auch Other things wenn Malerei exotisch wirkt.
Der Regelmäßige Galerie-situation für Malerei ist die betrachtenden Subjekt und
Kunstwerk als Objekt. Aber in erfahrung ist ein teil alle austellungen/ Galeriesituationen
Interaktiv.
Im Atelier in der Galerie werde ich nicht zur Malerin sondern bleibe Medienkünstler.
Freunde aus der Malerei fanden meine Nicht-Bilder unangemessen, für die
Medien-/Performance-Künstler war ich Malerin – genau weil ich den Akt des Malens
ausführte.
Medienkunst untersucht die Werkzeuge und das Medium – die Handlung, die Zeit, den
Raum und die Verwendung des Werks.
Der Besucher stellt Verbindungen zwischen den Objekten im Raum her und wird sich
dieses Prozesses bewusst, da die Objekte aus verschiedenen Positionen erfahrbar sind.
Im ausgestellten Atelier erhält alles im Raum die gleiche Bedeutung: je größer es ist,
desto mehr Abstand wäre nötig. Körperliche Beteiligung wird unvermeidbar. Der
Besucher taucht in den Mittelpunkt ein. Other things ist ein Raum in sich selbst und
nicht von Dingen umgeben. Other things sind die Spuren des Besuchers, seine Position
im Raum. Die Spuren des Arbeitstages.
Other things nähert sich einer performativen Situation. Die Bilder werden nicht autonom
sondern bleiben Kreationen des Prozesses.
Was ist Malerei? MEINE Frage war, was ich mit der Malerei als Medium zu tun könnte
und was macht ein offene atelier Situation mit dem Raum und umgekehrt, was hat den
ausgestellten Raum mit den Gemälden zu tun.

Melody Panosian, 19 September 2012

English version
When the paintings are things, the act of painting becomes something else. During the exhibition Other things, I used the gallery as a painting studio. I began to paint 4 months prior to the exhibition. My interest gravitated towards what I needed to be able paint; Frames, adhesive tape, brushes, pigments and so on. In my first paintings, precisely these items are the motifs.
Other things as something else than the relationship to a new technology. Other things as cultural influences. But also, Other things when something appears as exotic. Within painting, the regular gallery situation is the observing subject and the art work as object. But through encounter, all exhibitions/gallery situations are partly interactive.
I did not turn into a painter in the gallery, but stay a media artist. My painter friends found my Non-paintings inappropriate, for the media artists / performance artists I was a painter – exactly because I was practising painting as action.
Media art examines the tools and the media – the action, time, space and the utilisation of the work of art.
The visitor makes connections between the objects in the room by toing and froing and through that process the visitor becomes aware to that the objects can be experienced from different positions. In a open studio, everything receives the same importance; the bigger it is, the more distance is required. Physical participation becomes inevitable. The visitor dives into the focal point. Other things is a room by itself and not surrounded by things. Other things are traces of the visitors, as well as the visitors position in the room. The traces of the work day.
Other things comes close to a performative situation. The paintings are not autonomous, but remain creations of a process.
What is painting? MY question was, what I could do with painting as media and what does the open studio situation do with the exhibited room and vice versa what does the exhibited room have to do with the paintings.

Melody Panosian, 19 September 2012

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Photosession, The Ballet Artbomb

http://www.artbomb.nl/page​/5448


Direction, costume, performer: Melody Panosian

Camera: Florentina Holzinger

Location: The Amsterdam Music Theatre, Amsterdam 2011


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What kingdom. Of all damn human. Animals. Nothing important

What kingdom. Of all damn human. Animals. Nothing important
Installation, performances and videos
Spinnerei, Leipzig 2011

4 GB USB stick with 11 videos
The stick includes the floorplan of the performances and 11 preporatory videos with music by David Hamer Atlas, PomponFrais, Sean Cannock, DZR:P amongst other stars.
This collection of videos was played continously on my mac computer during the installation. Under the computer hung the many USB sticks as products, including price information. The music video King was shown during all performances .



I need someone from the audience. I put on King video on my mac. The person from audience pours milk on me while I am upside down. I put coal on my feet and hands like in sport. Acrobatics with legs and feet. Wall is dirty now.
I put eggs in my swimsuit, red eggs in stomach, with my back to audience- Pink water coming down between my legs becomes pink lake with the milk on the floor.




I need a favour, it concerns filming. Someone from the audience films every last 30 min of each performance. Each time is different and cleaning up takes time. Different interactions happen during each performance. On one occasion two other performers from another show came in and I asked them to join.

 Kindly supported by Swedish Arts Grants Committee

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Weaving the Webs

Video-installation / Performances 16-28 October 2009 Kunsthaus Bethanien, Berlin



Weaving the Webs is a video/installation that includes 8 performances. Each performance had its own title; Dry, Suitcase, Factory, Ones, Zeros, Unlooped, Looped and Woven. The 8 performances where metaphoric, action based and about 2-7 min of length. The installation was transformed after each performance; The web changed shape and quality, the net was interwoven and the boxes where moved around. During the 3 week exhibition period mine and my colligue, Sara Harro’s ideas where also interwoven and we wanted to keep that process similar to the hypertextual chaos that is characteristic to the internets condition. We dealt with health and community in the drudgery and mediocrity of neo-liberal culture. We where inspired by cyborg women, innocence in all its forms, computers as artists, people as machines and nature as technology.

Direction, choreography, performers, costume, installation,
camera, video: Sara Harro and Melody Panosian

Music, loop machine: Melody Panosian

Location: Kunsthaus Bethanien, Berlin 2009

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Palten

Palt is a traditional heavy course that is mostly eaten in north of Sweden during the long dark winters.

‘Palten’ is an audio-object, with a 10 min audio track; two old woman from the north chanting about their bitter love lives and snow, while riding scooters.
The cd player is inside the wool plate of the
Palt and the audio track can be listened to
through the telephone handle.

Object, Music: Maria Norefors, Melody Panosian

Location: Mainzerstr. 39, Berlin

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Photo session, The Lonesome Cowboy for Florentina Holzinger

The poster for the performance The Lonesome Cowboy is meant to give a certain expectation to the audience before seeing the performance. Later, the expectation is not to be fulfilled. The costume is a reference to the heroine in Kill Bill, but my main aim was to place a non descript person in a rural landscape.

Direction, costume, camera: Melody Panosian

Performer: Florentina Holzinger

Location: Nieuwe Meer, Amsterdam 2008

Flyer for The Lonesome Cowboy for Florentina Holzinger


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